Looking lekker like Becker
Mai 2009 | Meinung von Anja Rettmann | Neue Artikel per Mail erhaltenEs ist die Crux mancher Menschen, die ihren Beruf nur bis zu einem bestimmten Alter ausüben können: Sportler so bis 30, Models bis 15 und als Disney-Club-Moderator ist man mit 10 Jahren ja schon weg vom Fenster. Das Problem dieser persönlichen Schicksale kommt auf den gemeinen Medienkonsumenten meist erst nach Jahren zugerollt, dann aber wie ein Zehntonner. Haben sich die Promis unterschiedlicher Couleur erstmal ans Blitzlichtgewitter gewöhnt, können sie nicht mehr ohne und nehmen irgendwann ein raupenmampfendes Dschungelcamp-Dasein hin, werden 9Live-Moderator oder suchen NOCH innovativere Wege der Eigenvermarktung.
Nun auch Boris “und es hat bumm bumm gemacht” Becker: Der hat seit kurzen seinen eigenen PR-, nein falsch: TV-Channel im Netz. Boris Becker hat zu allem Übel des Älterwerdens nämlich auch noch damit zu kämpfen, dass sein privatestes Privatleben permanent medial seziert wird. Nun holt er zum Gegenschlag aus: Schnell ein paar Stunden Unterricht beim Sprachlehrer von Äh-Äh-Edmund Stoibi genommen, ein paar ganz ganz ganz private Momente mit der Kamera verfolgt, ein bisschen Smalltalk-Nonsens mit der Frau des Monats Lebenspartnerin dazugekloppt - die ihren Boris wie wir jetzt wissen einfach nur lekker findet - und raus damit in die Online-Welt.
Welche Probleme haben die Beckers beim Shoppen? Was denkt der Boris, wenn er durchs historische Berlin fährt? Und überhaupt: Was macht/fühlt/weiß dieser Mann nach dem Ende seiner Sportlerkarriere? Das sind Sachen, die eigentlich niemanden so wirklich interessieren - die uns nun aber doch aufs Auge gedrückt werden. Vielen Dank Internet.


TV Lounge









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Sounds interesting. Thanks for info .I like You Now! (sounds weird.. should say I follow you Now!.. ) :)
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